Vorwürfe gegen Wirecard wieder „falsch“ und „irreführend“

Der Zahlungsabwickler verdeutlichte, dass die mehr als 300.000 Wirecard-Vertragskunden mit der eigenen Technologie-Plattform verbunden seien.

BildAm gestrigen Dienstag (15.10.2019) rutschten die Wirecard-Aktien (ISIN: DE0007472060) zeitweise um rund 24 % ab, und vernichteten mehr als 4 Mrd. EUR an Börsenwert. Den Handel am besagten Dienstag beendeten die Aktien der Wirecard AG dann mit einem Minus von „nur“ noch rund 13 %. Mit dem Kursrutsch war uns eigentlich schon wieder klar, was gelaufen ist. Die Financial Times hatte den Absturz mit einem neuen negativen Bericht herbeigeführt.

Während sich der ,FT‘-Autor Dan McCrum zu Jahresbeginn noch auf die Niederlassung in Singapur stürzte, führte er nun Dubai und Irland an. Interne Dokumente würden den Anschein erwecken, als könnten Umsätze und Gewinne in Dubai und Irland zu hoch ausgewiesen worden sein. Daraufhin, so die Wirtschaftszeitung, hätte man 34 wichtige Kunden kontaktiert, deren Geschäfte über Wirecards Partner, die Al Alam-Plattform, abgewickelt wurden. Laut den Financial Times-Recherchen hätte fast die Hälfte den Namen Al Alam nie gehört, während andere sich nicht geäußert hätten oder auffindbar waren.

Am heutigen Mittwoch reagierte der Konzern auf die Anschuldigungen, die als „falsch“ und „irreführend“ zurückgewiesen wurden. Der Zahlungsabwickler verdeutlichte, dass die mehr als 300.000 Wirecard-Vertragskunden mit der eigenen Technologie-Plattform verbunden seien. Alle Umsätze und Erträge, die Wirecard in seiner Bilanz veröffentliche, bezögen sich somit auf die Dienstleistungen, die über diese Plattform bereitgestellt würden.

„Die Wirecard-Tochtergesellschaften in Dubai, Card Systems Middle East FZ LLC und Wirecard Processing FZ LLC, beschäftigen beinahe 200 Mitarbeiter und bilden eine der globalen Produkt- und Dienstleistungszentren von Wirecard, die lokale Rechenzentren betreiben und vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und verschiedenen Partnern haben“, heißt es in der Wirecard-Erklärung.

Al Alam sei ein Drittpartner von vielen, mit denen das Unternehmen zusammenarbeite, weil teilweise eigene Lizenzen für die Zahlungsabwicklung in verschiedenen Ländern fehlen würden, erläuterte Wirecard und bestätigte damit frühere Angaben. Etwas weniger als die Hälfte des Transaktionsvolumens im vergangenen Jahr (etwa 125 Mrd. EUR) habe Wirecard mit solchen Partnern abgewickelt. Wirecard führe verschiedene Zahlungsabwickler auf seiner eigenen Plattform zusammen, wobei die Partner oft im Hintergrund aktiv seien.

Diese Partner seien vor allem in Nord- und Südamerika, dem Nahen Osten, Afrika und Asien aktiv, da Wirecard dort keine eigene Zulassung zur Abwicklung von Zahlungen besitze. Finanzchef Alexander von Knoop betonte allerdings in der Vergangenheit mehrmals, dass man in Zukunft nicht mehr die Marge bei der Zahlungsabwicklung mit einem Partner teilen wolle und sich deswegen verstärkt um eigene Lizenzen in den Ländern bemühe.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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Société Général und der Unternehmenschef beflügeln die Wirecard-Aktie

2020 soll der Umsatz nach bisheriger Planung auf etwa 3,2 Mrd. EUR steigen. Bereits fünf Jahre später soll die 10 Mrd. EUR Marke erreicht werden.

BildNach Veröffentlichung der aktuellen Einschätzung der Société Général wird klar, die Großbank sieht noch reichlich Potenzial in dem süddeutschen Zahlungsdienstleister. Die französische Großbank hat die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) neu in ihr Bewertungsuniversum aufgenommen und direkt mit ,Buy‘ eingestuft. Das Kursziel sieht der Analyst Richard-Maxime Beaudoux bei 271,- EUR (Kurspotenzial rund 81 % vom aktuellen Niveau aus)! Zudem hob das Analysehaus Warburg Research das Kursziel für Wirecard auf 230,- EUR an und bekräftigte ebenfalls seine Kaufempfehlung!

Gründe für positive Analystenkommentare liefert Bezahlspezialist aus dem Münchner Vorort permanent. Denn das operative Geschäft wird weiterhin stark vorangetrieben, indem man quasi eine Kooperation nach der anderen einfädelt. In der vergangenen Woche zum Beispiel gab Wirecard die Zusammenarbeit mit UnionPay bekannt. UnionPay ist der weltgrößte Kreditkartenemittent, der somit vor Visa und Mastercard rangiert.

„Der chinesische Markt ist gigantisch, wir erwarten ein signifikantes Wachstum durch die Zusammenarbeit mit UnionPay“, sagte Dr. Markus Braun, CEO und Inhaber von 7 % der Wirecard-Anteile, im Rahmen der Kooperationsmitteilung. Wahrscheinlich gab sich der Konzernlenker auch deshalb extrem ,bullish‘ für die weiteren Wachstumsraten des Konzerns. 2020 soll der Umsatz nach bisheriger Planung auf 3,2 Mrd. EUR steigen, und nur fünf Jahre später soll die 10 Mrd. EUR Marke erreicht werden. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat Wirecard 1,2 Mrd. EUR Umsatz generiert. Es gäbe viele Faktoren, die die Vision 2020 konservativ aussehen lassen würden, sagte Braun, und stellte damit schon fast wieder eine Prognoseerhöung in Aussicht.

Finanziell steht es um Wirecard hervorragend. Denn jüngst hat der japanische Technologiefonds Softbank die Kooperation mit Wirecard besiegelt, und in eine 900 Mio. EUR schwere Wandelschuldverschreibung investiert, was dem Fond 5,6 % am Konzern gesichert hat. Das ist aber nicht das erste Mal, dass Softbank der Wirecard AG zur Seite steht. Bereits mit Auto1und dem Mobilfunkanbieter Brightstar hat man zwei Unternehmen aus dem Softbank-Portfolio mit Wirecard in Kontakt gebracht. Gerüchten zufolge laufen sogar bereits weitere Gespräche mit Softbank-Beteiligungen. Hinzu kommt eine Vereinbarung mit dem Discounter Aldi, wo Wirecard die Technik der Bezahltransaktionen im Onlineshop sowie der kontaktlosen Zahlungen an der Ladenkasse übernehmen wird. Auch daran wird Wirecard mitverdienen.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung. Bildquelle: Wirecard AG

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Wirecard Anleihe überzeugt Investoren

Für Wirecard, so der Finanzchef Alexander von Knoop sei diese sehr erfolgreiche Emission der Anleihe und das erlangte Investment Grade-Rating eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Optimierung der Finanz

Deutlich überzeichnet konnte die Anleihe der Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) an den Start gehen. Wie der DAX-Konzern in der vergangenen Woche mitteilte, konnte die Platzierung ihrer ersten Investment Grade-Anleihe im Gesamtwert von 500 Mio. EUR sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Laut Konzernangaben ist, die von der Ratingagentur Moody´s mit einem prestigeträchtigen Investment Grade-Rating ausgezeichnete Anleihe um das Zweifache überzeichnet gewesen. Zudem, so der Konzern weiter, sei man einer der ersten und wenigen Dienstleister im ,Payment‘-Segment mit einem Investment Grade-Rating.

Der Zinskupon liegt bei 0,5 % pro Jahr, bei einer Laufzeit bis September 2024. Für Wirecard, so der Finanzchef Alexander von Knoop sei diese sehr erfolgreiche Emission der Anleihe und das erlangte Investment Grade-Rating eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Optimierung der Finanzierungsstruktur sowie die Erweiterung seiner Kapitalgeberbasis. „Als global agierender Technologiekonzern sind wir nun auch auf Mittelherkunftsseite bestens diversifiziert und freuen uns, fortan sowohl für Eigen- als auch für Fremdkapitalgeber am Kapitalmarkt vertreten zu sein“, so von Knoop abschließend.

Unter börsennotierten Unternehmen gelten Investment Grade-Ratings als attraktiv, was gerade für die Wirecard AG nach der turbulenten Phase im Frühling einem Ritterschlag gleichkommt. Laut Moody´s erhalten das Investment Grade-Rating Emittenten mit einem Rating zwischen Aaa und Baa3. Demzufolge bescheinigt Moody´s dem deutschen Zahlungsabwickler nur ein ,moderates Kreditausfallrisiko‘. Moody´s selbst spricht im Rahmen seiner ,Long-Term-Rating Definition‘ bei Baa3 von lediglich ,Spekulationscharakter‘.

Diese Einschätzung wird von Moody´s sowohl in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsverzugs- bzw. ausfalls als auch auf die Größenordnung möglicher finanzieller Verluste erstellt. Die Bewertungsskala von Aaa bis C dient dazu, das Kreditrisiko eines Schuldners – anhand von finanzieller Stärke des Unternehmens – oder eines Finanzinstruments einzuschätzen zu können. Hauptsächlich wird zwischen ,Investment Grade‘ und ,Speculative Grade‘ unterschieden.

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Wirecard von Moody´s geadelt

Langfristige Anleihen wurden zum Investment Grade gekürt.

BildEinige hochkarätige Partnerschaften konnte der innovative Aschheimer Zahlungsdienstleister Wirecard AG in der jüngsten Vergangenheit vermelden. Aber auch von Moody’s wurde der Konzern geadelt!

Besonders hervorzuheben ist unter den jüngsten Kooperationen sicherlich der Zusammenschluss mit WHSmith, einem der weltweit führenden Einzelhändler für Lesestoff und Reisezubehör. WHSmith betreibt weltweit mehr als 1.600 Filialen und ist an Flughäfen, Bahnhöfen, Autobahnraststätten sowie in Krankenhäusern und den meisten britischen Innenstädten vertreten. Unter Reisenden ist WHSmith eine der bekanntesten Marken. Neben seiner Bekanntheit verfügt WHSmith zudem über ein erfolgreiches E-Commerce-Business, das auch ,Click & Collect‘ sowie ,Buy Online Return in Store‘ (,BORIS‘) Optionen für ein flexibles Kundenerlebnis anbietet. Durch die Kooperation mit Wirecard (ISIN: DE0007472060) will das Unternehmen sein Angebot für Verbraucher im In- und Ausland für eine reibungslose und flexible Zahlungsakzeptanz und -abwicklung ausbauen.

Das gefällt auch der Ratingagentur Moody’s, die dem Zahlungsdienstleister am Donnerstag ein Baa3-Rating mit stabilem Ausblick verliehen hat. Das bedeutet, dass Wirecards langfristige Anleihen zum sogenannten Investment Grade gekürt wurden. Damit dürfen auch Großinvestoren wie Versicherer oder Pensionsfonds langfristige Wirecrd-Bonds in ihre Portfolios aufzunehmen. Auch der Analyst Simon Bentlage von der Privatbank Hauck & Aufhäuser war nach einem Treffen mit dem Konzernchef Markus Braun, der ihm die Wachstumsperspektiven aufzeigte, begeistert, woraufhin er sofort seine Kaufempfehlung und sein Kursziel von 240,- Euro bestätigte. Wirecard gewinne immer mehr Händler als Kunden, die Milliarden an Transaktionsvolumen hätten, lautete das knappe, aber aussagekräftige Fazit.

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Das ungebremste Wachstum der Wirecard AG setzt sich fort

Das starke Wachstum im ersten Halbjahr lässt den Vorstand der Wirecard AG optimistisch auf das zweite blicken. Daraus resultierte eine Prognoseerhöhung!

BildDer Aschheimer Finanzdienstleister Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) präsentierte gute Zahlen für das zweite Quartal dieses Jahres und erhöht abermals seine Prognose. Der Innovationsführer im Bereich digitale Finanztechnologie unterstreicht damit sein stetiges Wachstum. So konnte der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2019 um 37,4 Prozent auf 643,0 Mio. EUR gesteigert werden, gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres, in dem es noch 467,9 Mio. EUR waren. Auf das erste Halbjahr gerechnet steigerte sich der Konzernumsatz von 885,2 Mio. EUR in 2018 auf 1.209,8 EUR, was einem Zuwachs von 36,7 % entspricht.

Das über die Wirecard-Plattform abgewickelte Transaktionsvolumen legte im ersten Halbjahr 2019 mit 37,5 % auf 77,3 Mrd. EUR gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 mit 56,2 Mrd. EUR rasant zu. Fast ebenso steil ging das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr mit 35,8 % auf 342,1 Mio. EUR (252,0 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2018) nach oben. Das zweite Quartal 2019 konnte das Ergebnis von 2018 (135,8 Mio. EUR) um 35,6 Prozent mit 184,1 Mio. EUR übertreffen. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich im ersten Halbjahr um mehr als 50 %, von 157,6 Mio. EUR in 2018 auf nun 237,5 Mio. EUR. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,92 EUR.

Der bereinigte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 284,0 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2018: 196,2 Mio. EUR). Der Free-Cashflow stieg auf von 161,4 Mio. EUR in ersten Halbjahr 2018 auf jetzt 239,6 Mio. EUR.

Aufgrund des starken Wachstums im ersten Halbjahr, blickt der Vorstand der Wirecard AG optimistisch auf das zweite Halbjahr und erhöht sogar seine Prognose um 5 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2019 mit einem erwarteten EBITDA zwischen 765 Mio. Euro und 815 Mio. EUR. Auch für das kommende Jahr wurde die Vision 2020 angepasst. Nun wird ein Transaktionsvolumen von mehr als 230 Mrd. EUR und daraus resultierende Umsatzerlöse von mehr als 3,2 Mrd. Euro erwartet. Der Korridor der EBITDA Marge und der ,FCF‘-Konversion soll dabei unverändert bleiben.

Diese Erhöhung scheint alleine aufgrund der neuen Partnerschaften und Kooperationen, welche in den letzten Wochen verkündet wurden, recht konservativ. So konnte die Zusammenarbeit mit lastminute.com im Bereich globaler digitalen Online-Zahlungen ausgebaut werden. Der Reisedienstleister ist Teil der lm Group, eines der führenden europäischen Reiseunternehmen mit einem breiten Markenportfolio und vielfältigen Reisedienstleistungen. Diese verzeichnete zuletzt einen globalen Brutto-Transaktionswert von rund 2,3 Mrd. EUR.

Auch hinzugekommen ist die Kooperation im Bereich kontaktloser Zahlungslösungen für die Sparte ,SisalPay‘ mit der Sisal Group. Mit mehr als 200 Millionen Transaktionen pro Jahr und 40.000 Verkaufsstellen sowie 15 Millionen Kunden bietet ,SisalPay‘ bereits einen der erfolgreichsten Payment-Services in Italien an.

Weitere Kooperationen mit z.B. Gong Cha, dem globalen Prozenten von Bubble Tea oder der marokkanischen Nationalfluggesellschaft Royal Air Maroc gehören ebenso zu den jüngsten Meldungen wie die Zusammenarbeit mit ALDI oder die über die strategische Partnerschaft mit Softbank zustande gekommene Zusammenarbeit mit Europas führender digitaler Automobilplattform AUTO1 Group. Der Einstieg des japanischen Mischkonzerns Softbank könnte zudem beim Markteintritt in Japan und Südkorea eine nicht zu unterschätzende Hilfe sein.

Somit scheint sich Wirecard bestens zu für die Zukunft zu positionieren, um an das bisherige, anhaltende starke Wachstum weiterhin anzuknüpfen!

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung. Bildquelle: Wirecard AG

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JS Research UG (haftungsbeschränkt)
Herr Jörg Schulte
Bergmannsweg 7a
59939 Olsberg
Deutschland

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